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Karte:
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Nach ein paar Kilometern fahren wir durch das Ostseebad Glowe. Zu DDR Zeiten stand hier eine der größten Funkstationen „Rügen Radio“ der DDR. Hierüber wurde der Funkverkehr zu allen Schiffen der DDR Flotte aufrechterhalten. Heute nach 20 Jahren schaffen das die Satelliten und die Handys.
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Hinter Glowe beginnt eine der wunderschönsten Landschaften, eine Nehrung, die durch Sturm, Wellen, Küstenabbrüchen u.a. durch die gewaltigen Kräfte der Natur geformt wurde. Genießen sie die fast 10 ebenen Kilometer durch unendliche Kiefernwälder und Dünen. Am Ende der Nehrung fahren wir durch das Ostseebad Juliusruh in Richtung Altenkirchen. Hinter Drewoldke geht es dann rechts ab zum Kap Arkona. Da das Kap am Ende einer Sackgasse liegt, lassen wir es rechts liegen. Die markanten, in aller Welt bekannten Leuchttürme, besonders der kleine Schinkelturm, können wir gut sehen.
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Über das „Windland“ Wittow geht es nun über sehr gut ausgebaute Straßen nach Dranske. Während einer Rast haben wir das Hochland der Insel Hiddensee, mit dem Leuchtturm Dornbusch in unserem Blick. Das weitere Ziel unserer Ausfahrt ist die Wittower Fähre. Dabei passieren wir die Ortschaft Wiek mit einer interessanten Kirche. Die Ortsdurchfahrt ist sehr kurvenreich, deshalb ist äußerste Vorsicht geboten. An der Wittower Fähre gibt es in der Regel eine kurze Verschnaufpause und sehr gute Fotomotive.
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Kapstraße vom Kap Arkona nach Dranske
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Nachdem uns die Fähre übergesetzt hat, geht es über Trent nach Gingst.
Etwa 4 Kilometer hinter Trent fährt die 125 Kilometergruppe geradeaus weiter, um dann am Kluiserdreieck links abzubiegen. Weiter geht es über die Dörfer Gagern, Gnies und Jarnitz zur B96. In Lietzow erreichen wir ein Depot.
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In Gingst erinnert auf dem Marktplatz ein Denkmal an die große Brandkatastrophe vom 25.08.1950, die mehr als 30 Hauser zerstörte und die große Hilfsbereitschaft. Am 13. Oktober 1950 heißt es: "In wenigen Stunden zerstört - In sechs Wochen wieder aufgebaut".
Über Nebenstraßen geht es westwärts zum Gutshaus in Unrow.
Nach einer Rast fahren wir dann über Dreschvitz, Samtens und Frankental nach Poseritz. Die Abfahrt nach rechts, gleich hinter dem Bahnübergang in Samtens sollte auf gar keinen Fall verpasst werden. Wer sich trotzdem irrt, sollte nach Garz fahren und dort auf das Feld warten. In Poseritz biegen wir in der Nähe der Kirche scharf nach links ab. Auch hier gilt es aufzupassen. Hinter Poseritz fahren wir über Puddemin in Richtung Groß Schoritz.
Groß Schoritz ist der Geburtsort von Ernst Moritz Arndt, einem sehr bekannten deutschen Patrioten und Dichter.
Den Ort lassen wir aber rechts liegen und fahren Richtung Garz, der ältesten Stadt Rügens.
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Noch in der Stadt biegen wir rechts ab und fahren über Kasnevitz nach Putbus, der weißen Stadt am Meer. Putbus ist zweifellos mit seinem kleinen Theater und den vielen anderen Sehenswürdigkeiten das kulturelle Zentrum der Insel Rügen. Wir aber halten uns in Putbus rechts und fahren über eine lange Abfahrt nach Lauterbach Hafen. Hier gibt es wieder eine Rast, die jeder ausgiebig nutzen sollte. Der Hafen und die schmucken Gebäude, sowie das insgesamt maritime Flair sind beeindruckend.
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Das berühmte Badehaus Goor lassen wir rechts liegen und fahren über einen kleinen Hügel nach Vilmnitz. In diesem Dorf wurden einige wichtige Szenen des heidnischen Kultfilms „Die Heiden von Kummerow“ gedreht. Entlang einer beeindruckenden Buchenallee geht es über den dort vorhandenen Radweg nach Zirkow.
Vor dem Ort sehen wir rechts einen riesigen Kiestagebau, der schon den Kies für das geplante und begonnene KDF Bad „Prora“ lieferte. Was aus diesem Kies dann entstand, kann man in Prora, nördlich von Binz noch heute besichtigen. Zirkow ist bekannt für die Confiserie „Schokolat“ im Rügenhaus und seine Wasserskianlage am Baggersee Kapellenberg.
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In Zirkow muss nun eine wichtige Entscheidung für den weiteren Tourverlauf getroffen werden. Nach rechts abbiegend, fahren sie direkt nach Binz zum Zielort. Damit entscheiden sie sich für die kürzere, die 155 km Tour.
Nach links abbiegend fahren sie dann Richtung Bergen, über Lietzow, Mukran um den Keinen Jasmunder Bodden herum. Im Ergebnis dieser Tour sind sie dann 185 km gefahren. Die Tour um den Kleinen Jasmunder Bodden führt noch einmal durch wunderschöne Landschaften, ist aber noch einmal in sportlicher Hinsicht sehr anspruchsvoll. Ab Zirkow fahren wir dann grundsätzlich, zumindest da wo vorhanden, auf den gut ausgebauten Radwege.
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cop. Herbert Trilk
Dirk Köpcke
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